Impulse · Heilung · Gebet · Nächstenliebe
Drei Wege zur Heilung
Manche spricht Jesus selbst an, manche finden selbst zu ihm. Und manche werden von anderen zu ihm gebracht.
Marek Stejskal ·
Die Frage aus dem Leben
Was kann ich tun, wenn jemand, den ich liebe, leidet?
Aus der Bibel
Jesus stand auf, verliess die Synagoge und ging in das Haus des Simon. Die Schwiegermutter des Simon aber hatte hohes Fieber und sie baten ihn für sie. Er beugte sich über sie und gebot dem Fieber. Da wich es von ihr und sie stand sofort auf und diente ihnen.
Die ganze Geschichte: Lukas 4,38–41 – auf Bibleserver lesen (öffnet in neuem Tab)
Impuls
Lukas betont, wie heilend Gott durch Jesus wirkt. Entscheidend dafür ist Vertrauen. Und es gibt verschiedene Wege: Jesus sieht einen Menschen und heilt ihn. Oder jemand wendet sich bewusst an ihn und bittet um Hilfe. Oder andere – Freunde, Familie, mitfühlende Menschen – bringen ihn zu Jesus, wenn er selbst nicht mehr gehen kann.
Dieser dritte Weg wird bei der Schwiegermutter des Simon Petrus deutlich: Sie wird geheilt, weil andere für sie bitten. Durch solche Erfahrungen erkennen die Menschen nach und nach, wer Jesus ist – der Sohn Gottes, der zeigt, wie bedingungslose göttliche Liebe wirkt.
Für den Alltag heisst das: um Heilung bitten, im Gebet und mit Taten. Mit liebevoller Aufmerksamkeit leben, Mitgefühl zeigen, besonders mit denen, die schutzlos und hilfsbedürftig sind – für sie beten und sie zu Jesus tragen.
Zum Nachdenken
Wen möchtest du heute im Gebet zu Jesus tragen?
Nimm dir einen Moment. Du musst die Antwort niemandem zeigen.
Ein kleiner Schritt
Bete heute für einen Menschen, der schutzlos oder hilfsbedürftig ist – und frag ihn, was er gerade braucht.