Impulse · Hoffnung · Vertrauen · Gebet
Echter Trost hält
In schweren Zeiten versprechen viele Trost. Drei einfache Schritte helfen zu prüfen, welcher Trost trägt.
Marek Stejskal ·
Die Frage aus dem Leben
Wem kann ich vertrauen, wenn ich verzweifelt bin?
Impuls
Dass Gottes Liebe Leid und Tod überwindet, heisst nicht, dass es kein Leid mehr gibt. Leid und Tod begleiten das Leben weiterhin. Sie können in Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit treiben – und dort sind wir leicht verführbar. Viele kommen dann und versprechen Trost und Erlösung.
Drei Schritte helfen beim Prüfen. Erstens: mit dem Verstand die guten und die schlechten Folgen abwägen. Zweitens: mit dem Herzen prüfen – findet es Trost, und bleibt dieser Trost? Ein Trost, der schnell verschwindet, ist ein falscher Trost. Drittens: das Gespräch mit Jesus suchen, als stünde er daneben, und im Gebet auf seine Stimme hören.
Diese Stimme verspricht dauerhaften Trost und Hoffnung beim himmlischen Vater – geborgen wie ein Kind in den Armen seiner liebenden Mutter. Wer ihm vertraut, kann die Angst vor Leid und Tod loslassen.
Zum Nachdenken
Welcher Trost hat dich in deinem Leben wirklich getragen – und welcher war schnell wieder weg?
Nimm dir einen Moment. Du musst die Antwort niemandem zeigen.
Ein kleiner Schritt
Geh eine Frage, die dich gerade beschäftigt, in den drei Schritten durch: Verstand, Herz, Gebet.