Impulse · Nachfolge · Nächstenliebe
Ein Baum und seine Früchte
Damals wie heute versprechen viele das Heil. Jesus gibt ein einfaches Erkennungszeichen: Ein guter Baum bringt gute Früchte.
Marek Stejskal ·
Die Frage aus dem Leben
Woran erkennt man, wovon ein Mensch innerlich lebt?
Aus der Bibel
Es gibt keinen guten Baum, der schlechte Früchte bringt, noch einen schlechten Baum, der gute Früchte bringt. Denn jeden Baum erkennt man an seinen Früchten: Von den Disteln pflückt man keine Feigen und vom Dornstrauch erntet man keine Trauben.
Die ganze Geschichte: Lukas 6,43–45 – auf Bibleserver lesen (öffnet in neuem Tab)
Impuls
Zur Zeit Jesu gab es viele selbsternannte Heilsbringer, die grosse Versprechen machten – so wie heute. In der Feldpredigt erklärt Jesus mit einem Bild, wie man einen guten von einem schlechten Hirten unterscheidet: Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte bringen, ein schlechter Baum keine guten.
Menschen, die in der Liebe Gottes verwurzelt sind, erkennt man daran, wie sie mit anderen umgehen. Sie haben Mitgefühl, vergeben, sind ehrlich, demütig und gerecht. Sie bringen Menschen zusammen und bewirken Gutes. Wo Angst und Gier die Wurzeln vergiften, wachsen Lüge, Gewalt und Hass.
Jede und jeder entscheidet selbst, womit das eigene Herz gefüllt sein soll. Wer die barmherzige Liebe Gottes zum Lebensgrund macht, trägt sie als Frucht in Worten und Taten zu den Mitmenschen – und man erkennt, wessen Tochter oder Sohn er ist.
Zum Nachdenken
Welche Früchte wachsen aus deinem Alltag – in deinen Worten und Taten?
Nimm dir einen Moment. Du musst die Antwort niemandem zeigen.
Ein kleiner Schritt
Achte heute darauf, ob du Menschen eher zusammenbringst oder trennst – und tu eine Sache, die verbindet.