Impulse · Nachfolge · Mut
Umkehren auf dem Weg
Wer merkt, dass er auf dem falschen Weg ist, kann stur weitergehen – oder umkehren. Johannes der Täufer ruft zur Umkehr, und zwar mit Taten.
Marek Stejskal ·
Matthäus 3,1–12 – auf Bibleserver lesen (öffnet in neuem Tab)
Die Frage aus dem Leben
Traue ich mich umzukehren, wenn ich merke, dass ich falsch unterwegs bin?
Aus der Bibel
Kehrt um! Denn das Himmelreich ist nahe. Bringt Frucht hervor, die eure Umkehr zeigt.
Die ganze Geschichte: Matthäus 3,1–12 – auf Bibleserver lesen (öffnet in neuem Tab)
Impuls
Wer auf dem falschen Weg ist, hat zwei Möglichkeiten: stur weitergehen und im falschen Dorf landen – oder umkehren und nach dem richtigen Weg fragen. Manchmal reicht schon eine Frage an den Busfahrer. So spricht Johannes der Täufer am Jordan zu den Menschen: Das Himmelreich ist nahe, Gott ist nicht weit weg. Wer ihm nahe sein will, prüft seine Gewohnheiten.
Es ist wie bei einem Korb voller Mangos: Die faulen kommen heraus, sonst verderben sie die guten. Schlechte Gewohnheiten weg, das Gute behalten. Doch reden allein reicht nicht. Wer sich fromm nennt und dann auf dem Markt betrügt, wird ausgelacht. Worte ohne Taten sind ein leeres Versprechen.
Umkehr zeigt sich im Handeln: dem Nachbarn helfen, ehrlich sein im Geschäft, das Brot mit Hungrigen teilen. Den eigenen Weg immer wieder prüfen, umkehren, wenn er falsch ist, das Schlechte liegen lassen und das Gute mitnehmen – so wird der Glaube sichtbar.
Zum Nachdenken
Welche Gewohnheit würdest du gern aus deinem Korb nehmen?
Nimm dir einen Moment. Du musst die Antwort niemandem zeigen.
Ein kleiner Schritt
Prüfe heute eine Gewohnheit und ersetze sie bewusst durch eine gute Tat.