Impulse · Vergebung · Mut · Frieden

Auf den Gegner zugehen

Andere so behandeln, wie man selbst behandelt werden möchte, ist vernünftig. Jesus geht noch viel weiter – und das kann herausfordern.

Marek Stejskal ·

Lukas 6,27–36 – auf Bibleserver lesen (öffnet in neuem Tab)

Die Frage aus dem Leben

Wie gehe ich mit Menschen um, die mir nicht gut wollen?

Aus der Bibel

Doch ihr sollt eure Feinde lieben und Gutes tun und leihen, wo ihr nichts zurückerhoffen könnt. Dann wird euer Lohn gross sein und ihr werdet Söhne des Höchsten sein; denn auch er ist gütig gegen die Undankbaren und Bösen. Seid barmherzig, wie auch euer Vater barmherzig ist!

Lukas 6,35–36 – auf Bibleserver lesen (öffnet in neuem Tab) · Einheitsübersetzung 2016

Die ganze Geschichte: Lukas 6,27–36 – auf Bibleserver lesen (öffnet in neuem Tab)

Impuls

Die meisten von uns behandeln andere so, wie sie selbst behandelt werden möchten. Das ist logisch und nachvollziehbar. Doch Jesus geht in der Feldpredigt viel weiter: Er fragt, wie wir mit Menschen umgehen, die uns Böses wollen. Die natürliche Reaktion wäre, ihnen aus dem Weg zu gehen oder sich zu wehren. Jesus stellt das in Frage – seine Worte fordern heraus, manchmal überfordern sie sogar.

Als Töchter und Söhne Gottes sollen wir erkennbar sein: gütig, so wie der himmlische Vater mit allen Menschen gütig ist. Nicht weglaufen, sondern auf andere zugehen. Nicht wegducken, sondern mutig hinstehen. Nicht hassen, sondern verzeihen.

Wo das gelingt, wird das Übliche durchbrochen, und das Reich Gottes wird sicht- und spürbar.

Zum Nachdenken

Wem gegenüber fällt es dir schwer, wohlwollend zu bleiben – und wie sähe ein erster Schritt auf diese Person zu aus?

Nimm dir einen Moment. Du musst die Antwort niemandem zeigen.

Ein kleiner Schritt

Begegne heute einem Menschen, mit dem es schwierig ist, mit einem freundlichen Wort statt mit Rückzug.

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