Impulse · Angst · Frieden · Mut
Durch verschlossene Türen
Die Freunde von Jesus sitzen voller Angst hinter verriegelten Türen. Jesus wartet nicht, bis sie mutig genug sind – er kommt mitten hinein.
Marek Stejskal ·
Johannes 20,19–31 – auf Bibleserver lesen (öffnet in neuem Tab)
Die Frage aus dem Leben
Was hilft mir, wenn mich die Angst einschliesst?
Aus der Bibel
Am Abend dieses ersten Tages der Woche, als die Jünger aus Furcht vor den Juden bei verschlossenen Türen beisammen waren, kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch! Nach diesen Worten zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da freuten sich die Jünger, als sie den Herrn sahen.
Die ganze Geschichte: Johannes 20,19–31 – auf Bibleserver lesen (öffnet in neuem Tab)
Impuls
Wir alle kennen Momente, in denen wir uns aus Angst am liebsten einschliessen möchten. Die Jünger sitzen hinter verriegelten Türen. Angst ist wie eine dicke Mauer. Doch für Jesus gibt es keine verschlossenen Türen. Er steht plötzlich mitten unter ihnen und wünscht ihnen Frieden – keine Vorwürfe, keine Frage, warum sie sich verstecken. Und er zeigt ihnen seine Wunden: Er kennt unser Leid.
Jesus verspricht kein grosses Glück. Glück ist wie Regen – mal kommt er, mal geht er. Sein Friede ist wie eine tiefe Quelle im Garten, die nie versiegt. Dazu schenkt er den Heiligen Geist, wie einen kühlenden Wind an einem heissen Tag: Man sieht ihn nicht, aber man spürt ihn. Und er sendet die Jünger, Frieden zu bringen – nicht mit grossen Worten, sondern mit Liebe, Geduld und Freundlichkeit.
Thomas will Beweise sehen. Jesus wird nicht zornig auf ihn; er nimmt ihn ernst und zeigt ihm seine Hände. Auch wer zweifelt, ist bei ihm willkommen.
Zum Nachdenken
Hinter welcher Tür sitzt du gerade – und wo darf Jesus hineinkommen?
Nimm dir einen Moment. Du musst die Antwort niemandem zeigen.
Ein kleiner Schritt
Wenn du heute Abend die Haustür abschliesst, denk daran: Dein Herz muss nicht verschlossen bleiben.