Impulse · Hoffnung · Gerechtigkeit · Nächstenliebe
Gott sieht dich
Ein Mann arbeitet den ganzen Tag, und am Abend reicht das Geld kaum für Brot. Zu solchen Menschen spricht Jesus.
Marek Stejskal ·
Die Frage aus dem Leben
Sieht Gott mich überhaupt, wenn es mir schlecht geht?
Aus der Bibel
Er richtete seine Augen auf seine Jünger und sagte: Selig, ihr Armen, denn euch gehört das Reich Gottes. Selig, die ihr jetzt hungert, denn ihr werdet gesättigt werden. / Selig, die ihr jetzt weint, denn ihr werdet lachen.
Die ganze Geschichte: Lukas 6,20–22 – auf Bibleserver lesen (öffnet in neuem Tab)
Impuls
Stell dir einen Mann vor, der den ganzen Tag hart arbeitet. Am Abend reicht das Geld kaum für Brot und Linsen, und seine Kinder haben Hunger. Manchmal fragt er sich, ob Gott ihn überhaupt sieht. Zu solchen Menschen spricht Jesus: zu den Armen, den Hungernden, den Weinenden. Er nennt sie selig.
Selig heisst: Gott wendet sich euch zu, er beglückwünscht und beschenkt euch. Das bedeutet nicht, dass man sich glücklich fühlen muss, wenn man traurig ist. Und Armut und Hunger sind nicht gut. Jesus meint wirklich den leeren Magen und die leere Tasche. Seine Botschaft ist: Eure Not hat nicht das letzte Wort. Gott sieht euch, er vergisst euch nicht, und sein Reich gehört euch. Auch wer wegen des Glaubens abgelehnt wird, darf wissen: Gott steht auf seiner Seite.
Daraus wachsen zwei Aufgaben: Gottes Hoffnung vertrauen – und anderen helfen. Wer ein wenig Brot hat, kann es teilen; wer ein offenes Ohr hat, kann zuhören. So wird Gottes Hoffnung schon heute sichtbar.
Zum Nachdenken
Wer in meiner Nähe hat heute Not? Was kann ich ihm oder ihr Gutes tun?
Nimm dir einen Moment. Du musst die Antwort niemandem zeigen.
Ein kleiner Schritt
Teile heute etwas – ein wenig Brot oder ein offenes Ohr – mit jemandem, der es braucht.