Impulse · Zugehörigkeit · Gerechtigkeit · Hoffnung
Zuerst zu den Hirten
Die erste Nachricht von Jesu Geburt bekommen nicht die Mächtigen, sondern die Hirten – Menschen, für die sich niemand interessiert.
Marek Stejskal ·
Die Frage aus dem Leben
Zähle ich bei Gott, auch wenn ich mich wie der Letzte fühle?
Aus der Bibel
Der Engel sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht, denn siehe, ich verkünde euch eine grosse Freude, die dem ganzen Volk zuteilwerden soll: Heute ist euch in der Stadt Davids der Retter geboren; er ist der Christus, der Herr.
Die ganze Geschichte: Lukas 2,8–20 – auf Bibleserver lesen (öffnet in neuem Tab)
Impuls
Hirten gehörten damals zu den am meisten verachteten Menschen: Ausgestossene, die Letzten. Und trotzdem nutzten die Vermögenden ihre Arbeitskraft schamlos aus. Gerade zu ihnen kommt der Engel – zu denen, die ganz am Boden liegen.
Wie bei Maria steht der Engel unverhofft da und bittet sie, keine Angst zu haben. Er bringt eine frohe Botschaft, und ein ganzes Heer von Engeln singt das Versprechen: Ehre für Gott und Frieden auf Erden für die Menschen, an denen Gott Gefallen hat. Dazu gehört jede und jeder.
Die Hirten wollen den Heilbringer mit eigenen Augen sehen und ihm die Ehre erweisen – mit dem, was sie haben: sich selbst. Voller Glück und Freude erzählen sie anderen davon, um auch sie für Gottes Frieden zu gewinnen.
Zum Nachdenken
Wie wird die frohe Botschaft in deinem Leben wirksam?
Nimm dir einen Moment. Du musst die Antwort niemandem zeigen.
Ein kleiner Schritt
Erzähl heute jemandem von etwas, das dir Freude und Hoffnung schenkt.
Gemeinsam weiter
Diese Geschichte lässt sich auch in einer Gruppe entdecken – zum Beispiel im BibelErzählen.
BibelErzählen
Biblische Geschichten frei in Schweizerdeutsch erzählt – nahe an der Bibel und mitten ins Herz.