Impulse · Dankbarkeit · Zugehörigkeit · Gerechtigkeit

Nicht zu spät

Einige arbeiten den ganzen Tag im Weinberg, andere nur wenige Stunden. Am Abend bekommen alle denselben Lohn.

Marek Stejskal ·

Matthäus 20,1–16 – auf Bibleserver lesen (öffnet in neuem Tab)

Die Frage aus dem Leben

Muss ich mir Gottes Liebe verdienen?

Aus der Bibel

Nimm dein Geld und geh! Ich will dem Letzten ebenso viel geben wie dir. Darf ich mit dem, was mir gehört, nicht tun, was ich will? Oder ist dein Auge böse, weil ich gut bin?

Matthäus 20,14–15 – auf Bibleserver lesen (öffnet in neuem Tab) · Einheitsübersetzung 2016

Die ganze Geschichte: Matthäus 20,1–16 – auf Bibleserver lesen (öffnet in neuem Tab)

Impuls

Ein Weinbergbesitzer geht mehrmals auf den Markt, um Arbeiter zu holen. Einige arbeiten den ganzen Tag, andere nur wenige Stunden. Am Abend bekommen alle denselben Lohn. Die Ersten sind enttäuscht: Wir haben mehr getan, also müssen wir mehr bekommen. Doch der Besitzer fragt, ob sie neidisch sind, weil er grosszügig ist.

Gott ist nicht wie ein menschlicher Arbeitgeber. Die Rettung ist kein Lohn für gute Arbeit, sondern ein Geschenk seiner Gnade. Wer zu Jesus kommt – früh im Leben oder erst spät –, wird angenommen. Das heisst nicht, dass unser Einsatz unwichtig ist: Gott sieht jedes Gebet und jede Hilfe. Aber seine Liebe kann sich niemand verdienen.

Die ersten Arbeiter waren nicht traurig, weil sie zu wenig bekamen, sondern weil andere ebenso viel bekamen. Jesus lädt ein, nicht ständig zu vergleichen, sondern sich zu freuen, dass Gott auch zu anderen barmherzig ist. Und wer sich unbedeutend fühlt, darf wissen: Für Gott bist du nicht zu spät und nicht zu unwichtig.

Zum Nachdenken

Wo vergleichst du dich mit anderen – und was nimmt dir das?

Nimm dir einen Moment. Du musst die Antwort niemandem zeigen.

Ein kleiner Schritt

Diene Gott heute mit dem, was du hast: mit einem freundlichen Wort, mit Hilfe für einen Nachbarn oder mit einem treuen Gebet.

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